Konzeption

Vorwort

 

Liebe Eltern!


Sie möchten Ihr Kind in der Evangelischen Kindertagesstätte
Piccolino betreuen lassen oder Ihr Kind besucht bereits die
Einrichtung?


Wir, die Erzieherinnen der Kindertagesstätte, haben eine
Konzeption erstellt. Diese soll Sie und die Kinder begleiten.
Wir möchten Sie gerne auf diesem Wege über die Rahmenbedingungen,
unseren pädagogischen Ansatz sowie unsere Arbeit informieren.

1. Unser gesetzlicher Auftrag

Unser Förderauftrag umfasst die Erziehung, Bildung und Betreuung Ihrer Kinder. Durch unseren pädagogischen Ansatz bzw. Arbeit streben wir das Ziel an, Ihre Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu fördern. Wir orientieren uns an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen von Rheinland Pfalz.

 

> Kindertagesstättengesetz Rheinland-Pfalz

 

 

2. Die Rahmenbedingungen unser Kindertagesstätte

 

2.1 Unser geschichtlicher Hintergrund

Im Jahre 1972 begann der Bau des Kindergartens. 

Die Eröffnung der Einrichtung für die Teilzeitbetreuung von 75 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren, unterteilt in drei Gruppen fand am 1.11.1973 statt.

In den 80er Jahren wurden nicht nur Schornsheimer Kinder im Kindergarten betreut, sondern auch Ensheimer und Spiesheimer Kinder fanden Ihren Platz.

 

Der gesellschaftliche Wandel beeinflusst den Betreuungsbedarf von Familien. Um Ihnen als Eltern gerecht zu werden folgen wir dem Trend:

- der Ganztagsbetreuung mit Essensangebot seit 1.10.1998

- die Aufnahme von bis zu zwei Kindern pro Gruppe ab dem vollendeten 2 Lebensjahr seit 1.3.2005

- die Umstrukturierung einer Gruppe in eine kleine altersgemischte Gruppe seit 1.9.2007

- der Umstrukturierung einer weiteren in eine kleine altersgemischte Gruppe seit 1.8.2011

 

Intern werden in zwei Gruppen die § 3 bis 6 jährigen Kinder und in einer "Nestgruppe", die 1 bis 3 jährigen Kinder betreut.

 

In der heutigen Zeit kann unsere Evangelische Kindertagesstätte Piccolino 40 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und 15 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreuen.

 

2.2 Unser Betreuungsangebot

In erster Linie nehmen wir Kinder aus der eigenen Gemeinde auf. Dennoch besteht die Möglichkeit, Kinder aus Nachbarschaftsorten auf Antrag aufzunehmen.

 

Für die Kinder nichtberufstätiger Eltern bieten wir eine Teilzeitbetreuung von 

8 Uhr bis 12 Uhr 

13.30 Uhr bis 16 Uhr.

 

Berufstätige Eltern haben die Möglichkeit die Betreuungszeiten zu erweitern

7 Uhr bis16 Uhr.

 

Insgesamt stehen in unserer Einrichtung 34 Ganztagsplätze für berufstätige Eltern zur Verfügung.

Die Kinder können unsere Einrichtung von 7 Uhr bis 16 Uhr besuchen.

Die Nieder-Ramstädter-Diakonie beliefert uns täglich mit frischem, abwechslungsreichem Mittagessen.

Vegetarier, Kinder mit Laktoseintoleranz oder Kinder mit muslimischen Glauben können mit entsprechender Kost versorgt werden.

 

Der Unkostenbeitrag pro Essen beträgt 3,00 Euro und wird monatlich von Ihrem Konto eingezogen.

 

2.3 Unsere Trägerschaft

Wir sind eine von 620 Evangelischen Kindertagesstätten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Hierbei setzt jede Einrichtung ihre eigenen Schwerpunkte.

Die Evangelische Kirchengemeinde Schornsheim bildet als erste Ebene die Basis und ist unser Ansprechpartner.

Anschließend folgt als zweite Ebene das Dekanat in Alzey.

Die oberste Ebene bilden die gesamtkirchlichen Organe mit dem

Propsteien und den Einrichtungen.

 

2.4 Unser Raum- und Ausstattungsangebot

Unsere Einrichtung umfasst folgendes Raumangebot:

 

A = Wolkengruppe

- Gruppengröße: maximal 20 Kinder

- Alter: 3 bis 6 Jahre

- Beschäftigungstisch

- Spielteppich

- Auswahl an verschiedenen Spielmaterialien

- Blumenzelt

- Puppenecke/Verkleidungsmöglichkeit

- Spielhöhle

 

B = Regenbogengruppe

- Gruppengröße: maximal 20 Kinder

- Alter: 3 bis 6 Jahre

- Beschäftigungstisch

- Hochebene (unten: Lese- und Verkleidungsecke; oben: Puppenecke)

- Spielteppich

- Auswahl an verschiedenen Spielmaterialien

 

C = Sternengruppe

- Gruppengröße: maximal 15 Kinder

- Alter: 1 bis 3 Jahre

- Hochebene (mit Matratzen und Kissen)

- Puppenküche

- Bauecke

- Spielteppich

- Bilderbücher

- Auswahl an verschiedenen Spielmaterialien

- Schlafraum

- Esstisch

 

D = Bewegungsraum

- einmal in der Woche steht jeder Gruppe der Raum zur freien Verfügung

- vormittags können je 4 Kinder aus der Regenbogen- und Wolkengruppe den Raum nutzen

- Spiegelwand

- dicke und dünne Matten

- große und kleine Bausteine

- Balancierpfad

- Klettergerüst

- Kletterbogen

-Rollbretter

- usw.

 

E = Essensraum

- 12 Plätze

- 7 Uhr bis 10 Uhr Frühstücksraum

- 12 Uhr Mittagessen

 

F = Waschraum

- 5 Toiletten (eine für die unter 3 Jährigen)

- 2 große Waschbecken/Schaumseife

- Einmalhandtuch

- 2 Spiegel

- Wickeltisch

- Dusche

- Handtuchhalter

- Hygieneschrank

 

G = Flur

- Garderoben

- Mal- und Basteltisch

- Kreativmaterialwagen

- Elternloge mit Digitalbilderrahmen

- Raum zum Mittagessen

 

H = Personalraum

- Teambesprechungen

- Elterngespräche

- Bilderbücherregal

- Fachbücher

 

I = Küche

 

J = Personal- und Elterntoilette

 

K = Putzraum

 

L = Heizraum

 

M = Materialraum

 

N = Büro

 

O = Hof

4 Kinder aus der Regenbogen- und Wolkengruppe dürfen das Gelände allein nutzen.

2 Häuschen mit 

- Fahrzeugen

- Sandspielzeug

- Bälle

- usw.

 

- Sandkasten

- Rutsche mit Kletterseil

- Nestschauckel

- Wippen für „groß“ und „klein“, Wippblume

- Kletterbogen

- Wackelbrücke, Balancierbalken, Tipis

- Büsche, Bäume und somit viel Natur

 

 

2.5. Unser Personalschlüssel

3 Gruppen mit je 1,75 Kräften = 5,25 Stellen

für bis zu 34 Ganztagskinder = 0,50 Stellen

Leitung                                   = 0,25 Stellen

-------------------------------------------------------------

ergibt einen Regelpersonalschlüssel von 6,00 Stellen

 

 

2.6. Unsere Schließungstage

- Sommerferien (4. und 5. Woche der Schulferien)

- Weihnachtsferien (identisch mit den Schulferien)

- Konzeptions- und Teamtage

- Fortbildungstage

- Rosenmontag

- Freitag nach Christi Himmelfahrt

- Freitag nach Fronleichnam

- Desinfektionstage

- Betriebsausflug

- Übernachtung der Wackelzahnkinder

- gemeinsame Aktivitäten (Eltern/Großeltern und Kinder) um 13 Uhr geschlossen

 

2.7. Unser Anmeldeverfahren

Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr:

- Es besteht eine Warteliste!

- Termin vereinbaren für Voranmeldung auszufüllen

> Aufnahme erfolgt nach dem Geburtstag der Kinder

- Anmeldung abholen

- Anmeldung ausfüllen

- Anmeldung/Unterlagen abgeben

- Aufnahmegespräch mit den zuständigen Erzieherinnen

 

Für die Kinder unter 2 Jahren:

- Es besteht eine Warteliste!

> Aufnahme erfolgt nach dem Geburtstag der Kinder

-Termin vereinbaren für Voranmeldung auszufüllen

- Anmeldung abholen

- Anmeldung ausfüllen

- Anmeldung/Unterlagen abgeben

- Aufnahme erfolgt nach Anmeldung und oder Berufstätigkeit der Eltern

- Aufnahmegespräch mit den zuständigen Erzieherinnen

 

 

3. Unser pädagogischer Ansatz

 

3.1 Allgemeines Menschenbild

Wir Menschen sind Geschöpfe Gottes, einmalig und unverwechselbar von Anfang an. Wir leben in Beziehung zu uns selbst und in der Beziehung zu anderen. In diesen Beziehungen gewinnen wir unsere Individualität. Das Kind ist von Anfang an auf individuelle, wohlwollende mitmenschliche Fürsorge und Vorsorge angewiesen.

Sie schaffen erst die Bedingungen des Heranwachsens, die als Voraussetzungen für alles Lernen und Erziehen erforderlich sind.

 

3.2. Verständnis von den Erzieherinnen

Besonders wichtige Grundhaltungen von uns Erzieherinnen sind:

- Wertschätzung     (Akzeptanz)

- Einfühlung            (Empathie)

- Echtheit                (Kongruenz)

 

Kinder können sich nur dann gut entfalten und wachsen, wenn Ihnen diese Einstellungen überzeugend entgegengebracht werden.

Wir Erzieherinnen reflektieren immer unser pädagogisches Handeln.

 

3.3. Unsere Vorstellung von Erziehung

Jedes Kind kommt mit seiner eigenen Persönlichkeit in unsere Kindertagesstätte. 

Wir holen Ihr Kind dort ab wo es steht und begleiten es unterstützend auf seinem Weg zum Mitglied der Gesellschaft.

Wir sind von Anfang an auf Gemeinschaft angewiesen, wir leben nicht alleine, sondern gemeinsam miteinander.

Dies ist nur möglich, wenn wir (Kinder und Erzieherinnen) uns an gemeinsam aufgestellten Regeln und Grenzen orientieren können.

Die Umsetzung der Thematik Regeln, Grenzen und Konsequenzen orientieren wir altersentsprechend und entwicklungsbedingt.

 

3.4. Unser Verständnis von Bildung

Bildung ist lebenslanges Lernen. 

Bei Ihren Kindern legen Sie als Eltern dafür den Grundstein.             Sie fördern und motivieren Ihre Kinder. Sie vermitteln erste Bildungserfahrungen.

Unsere pädagogische Arbeit begleitet und unterstützt Sie und Ihr Kind beim Finden und Ausbauen seiner Stärken.

 

Unsere Kindertagesstätte bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten durch allgemeine und gezielte Bildungsangebote die körperliche und geistige Entwicklung anzuregen.

Wir geben allen Kindern in unserer Einrichtung die gleichen Chancen, im Rahmen Ihrer individuellen Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, sei es im motorischen, sozialen, 

emotionalen, kognitiven oder musischen Bereich. 

Nur so können Sie wirklich erkennen, wo Ihre persönlichen Neigungen und Interessen liegen.

 

3.5. Unsere Bedeutung des Spiels

Ihrem Kind ist es möglich, sich selbständig zu orientieren und frei zu wählen, mit welchen Kindern es zusammen spielen möchte.

 

Das Spiel ist ein Bindeglied zwischen Erwachsenen- und Kinderwelt. Ein Spiel stellt damit hohe Anforderungen, sowohl an das einzelne Kind, als auch an die Gruppe. Es braucht viele soziale

Einsichten, bzw. gilt es, diese zu erlernen. Zusätzlich kann es seine motorischen und kognitiven Kenntnisse erweitern. 

 

Wir als Kindertagesstätte bieten eine Vielzahl von verschiedenen Situationen, in denen Ihr  Kind oder eine Gruppe sich zurechtfinden kann (Partizipation/teilhabend).

Wir bieten den Kindern Hilfestellungen, um Freundschaften zu schließen. 

In diesem Zusammenhang sehen wir einen Streit, der in einer Spielgruppe durchaus häufig vorkommt, nicht nur negativ. 

Streit kann ein Ausdruck lebhaften sozialen Geschehens in der Gruppe sein.

In Spielgruppen werden vielfältige Kontakte aufgenommen und es zeigen sich eine Fülle von sozialen Verhaltensweisen – von flüchtigen Berührungen bis hin zur geglückten Kooperation.

 

3.6. Unsere Ziele, Prinzipien und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Unser Ziel ist, Ihr Kind bei der Entwicklung zu einem eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu  unterstützen, z.B.

• sich selbst als Person wahrnehmen und einschätzen 

• eigene und fremde Gefühle erkennen und mit ihnen umgehen 

• die eigene Rolle in der Gruppe erkennen 

• Enttäuschungen verarbeiten 

• Eigene Wünsche aufschieben  

• Wichtige Regeln des Zusammenlebens kennen und beachten 

• Mit anderen Kontakt aufnehmen 

• Mit anderen zusammenarbeiten 

• Unterschiede erkennen zwischen erwünschten und unerwünschten Konfliktlösungsmöglichkeiten und die erwünschten anwenden 

• Anderen wohlwollend gegenüberstehen 

 

Da wir eine Evangelische Einrichtung sind, stellt  sich demnach auch die Frage nach der Religionspädagogik. 

Die Religionspädagogik ist nur schwer von der Sozialerziehung zu trennen. 

Ihre Kinder haben viele Fragen, auch über Gott. Wir finden es wichtig, für alle Fragen offen zu sein und alles so zu erklären, wie es uns möglich ist. Dabei darf zugegeben werden, wenn wir auf eine Frage keine Antwort wissen. Zum Thema Religion sind die Antworten nicht immer einfach und klar wie in anderen Bereichen. 

Ihre Kinder dürfen das wissen. Die Kinder brauchen das Gefühl, mit allen Fragen zu uns kommen zu können.

Außerdem gehört zu unserer Religionspädagogik das Feiern von religiösen Festen. 

 

 

4. Unsere pädagogische Arbeit

 

4.1. Unsere Gestaltung der Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich bei uns nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell:

 

Grundphase 1. bis 3. Tag:

Das Kind hält sich mit einem Elternteil in der Kita für ca. 1 Stunde auf. Der Schwerpunkt liegt an diesen Tagen in der Spielsituation des Kindes. Die Eltern verhalten sich gegenüber dem Kind zurückhaltend (kein Drängen sich zu entfernen, Nähe suchen wird akzeptiert). Erste vorsichtige Annäherungen zum Kind über Spielangebote durch die Erzieherin. Pflegeaktivitäten erfolgen noch nicht durch die Erzieherin.

 

Trennungsversuch 4. Tag:

Situation wie 1. bis 3. Tag. Am 4. Tag erster Trennungsversuch von dem Elternteil. Abhängig von der Reaktion des Kindes auf die Trennung erfolgt die Entscheidung über die Dauer der Stabilisierungsphase.

 

Stabilisierungsphase 5. bis 6. Tag:

Nach ca. 15 Minuten verabschieden sich die Eltern von dem Kind. Das Kind verbringt ca. 1 Stunde alleine in  der Einrichtung.

 

Die darauf folgenden Tage wird das Kind immer länger alleine die Einrichtung besuchen. (2 Stunden, 3 Stunden, …) 

 

Schlussphase:

Die Eltern halten sich nur noch kurze Zeit in der Einrichtung auf, sind aber jederzeit erreichbar.

 

Somit ist ein guter Start für ihr Kind und Sie in der Kindertagesstätte gewährleistet.

 

Ausnahmen sind individuell möglich, dennoch unter Beachtung der einzelnen Phasen:

1.Phase:

Eingewöhnung in die Einrichtung

Ist diese Phase abgeschlossen, folgt die

 

2.Phase:

Mittagessen

Ist diese abgeschlossen, folgt die

 

3.Phase:

Schlafen

 

 

4.2. Planung unserer pädagogischen Arbeit

Die Planung unserer pädagogischen Arbeit findet im Team bzw. im Gruppenteam statt. Sie ist situationsorientiert und partizipativ (teilnehmend) und bezieht sich auf Inhalte entsprechend der Jahreszeit und/oder des Gruppenthemas.

 

4.3. Unser Tagesablauf

7 .00 Uhr

Betreuung der Kinder von Berufstätigen Eltern

7.00 Uhr bis 10.00 Uhr

Freies Frühstück im Essensraum

8.00 Uhr

Aufteilung der Kinder in die einzelnen Gruppen

Freispiel und verschiedene Projekte

9.00 Uhr

Morgenkreis

11.40 Uhr

Abschlusskreis

11.45 Uhr bis 12.00 Uhr

Abholzeit der Teilzeitkinder

12.00 Uhr

Mittagessen für die Ganztagskinder

danach Mittagsschlaf und Freispiel/verschiedene Angebote

13.30 Uhr

Für alle Kinder geöffnet

bis 16.00 Uhr

Abholzeit aller Kinder 

 

Donnerstags Mittags Wackelzahntreff (5 und 6 Jährige Kinder)

 

Wir helfen unseren Kindern durch wiederkehrende Elemente im Tagesablauf wie Begrüßung und Verabschiedung, Mahlzeiten, Ruhepausen und bestimmten Ritualen den Tag vorhersehbar zu machen. Eine Stütze für Ihre Kinder,  Situationen als vertraut zu erleben und sich sicher zu fühlen.

 

 

4.4. Unsere Spiel- und Förderangebote, Projektarbeit und Bildungsangebote

 

4.4.1.  Ihre Kinder erhalten in unserer Kindertagesstätte umfangreiche Spielmöglichkeiten, sowie Förder- und Bildungsangebote:

 

Freispiel

Ihre Kinder haben die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen zusammenzuschließen und räumliche Angebote, wie Puppenecke, Bauecke, Spielteppich und Beschäftigungstisch nach eigener Wahl anzunehmen – zusammen Spiele zu spielen oder sich allein zu beschäftigen. Dazu ist es notwendig Ihre Kinder frühzeitig in die Einrichtung zu bringen, da sonst die Integration erschwert stattfindet. 

Weiterhin besteht die Möglichkeit den Mehrzweckraum als Bewegungsbaustelle zu nutzen. Im Flur können Bücher angeschaut werden, Tischspiele stattfinden, gemalt und gebastelt werden. Durch die Bereitstellung verschiedener Materialien können Ihre 

Kinder nach eigenen Vorstellungen kreativ sein.

Unser Außengelände dient zur freien Bewegung und lädt zur Kreativität ein.

 

In dieser Zeit des Freispiels gibt es Bastelangebote wie z. B. schneiden, kleben und malen. 

Der Außenbereich bietet individuell für Ihre Kinder verschiedene Möglichkeiten sich in Bewegung und Spiel zu erproben, z. B. Bobbycar, Sandkasten, Wippe, Laufräder für U3-Kinder, Nestschaukel, Natur.

 

Sitzkreis

In unseren Sitzkreisen wird miteinander geredet, gesungen und gespielt. Die Kinder lernen sich zu konzentrieren, anderen zuzuhören und zuzusehen und auch selbst vor der Gruppe frei zu sprechen und zu spielen. Auch wird die Allgemeinbildung der Kinder gefördert z.B. Jahreszeiten, Feste.

 

Spaziergänge/Ausflüge

Da unsere Kindertagesstätte am Ortsrand liegt haben wir die 

Möglichkeit, unseren Kindern Naturerfahrungen in Feld, Wald

und Wiesen zu bieten.

Zusätzlich nutzen wir den Sportplatz und die Spielplätze vor Ort.

 

Bewegungsraum

Jeder unserer Gruppen steht an einem Morgen in der Woche der Raum zur freien Verfügung. Hier werden unterschiedliche Aktivitäten durchgeführt wie z. B. Sing- und Tanzspiele, Kreisspiele, Bewegungsspiele, kindgerechte Entspannungsübungen.

Außerdem nutzen wir den Bewegungsraum für unseren Wochenstart und um Feste und Gottesdienste vorzubereiten und zu feiern.

 

Wackelzahntreff

Unsere Schulkinder für das kommende Jahr werden in unseren Wackelzahntreffen mit verschiedenen themenbezogenen Projekten gefördert.

Zum einen haben wir zwei „feste“ Projekte; Abenteuer Helfen (Erste-Hilfe-Kurs für Kinder) und Zahnpflege und Ernährung. Zu diesen Aktivitäten werden wir Fachkräfte von außerhalb einladen.

 

4.4.2. Unser Vorschulangebot

Um Ihrem Kind einen bestmöglichen Start in die Schule zu ermöglichen bieten wir folgende Angebote:

 

Würzburger Sprachtrainingsprogramm

Dieses Projekt findet ab Januar jeden Morgen ca. 15 Minuten 

statt. Das Programm beinhaltet verschiedene Übungseinheiten wie 

Lauschspiele, Reime, Sätze und Wörter, Silben, Anlaute und Phoneme (Laute).

Das Würzburger Sprachtrainingsprogramm ist sehr spielerisch gestaltet und bietet den Kindern nicht nur einen Einblick in die Welt der Laute, sondern möchte die Freude im Umgang mit der Sprache vermitteln.

 

Mucki (Musikalisch-Rhythmisch)

 

>>> Weitere Themen sind abhängig von den Interessen der Kinder.

 

4.5. Unsere Bildungsdokumentation

Die gezielte Beobachtung ist die Voraussetzung für unser pädagogisches Handeln.

 

1. Beobachtung und Dokumentation ist in der Konzeption beschrieben und Elter, Träger, Fachkräfte und andere interessierte Parteien haben die Gelegnheit in die Konzeption Einsicht zu nehmen:

- Die Veröffentlichung der Konzeption geschieht durch Auslage in der Kita und durch die Website

- Die Konzeption kann bei Bedarf auch von Eltern mit nach Hause genommen werden

 

2. Es sind Instrumente für die Dokumentation der Arbeit vorhanden:

- Aufnahmegespräche, Elternabende, Elternbildungsangebote, Entwicklungsgespräche usw. werden protokolliert

- Die Arbeit mit der Portfoliomappe und die Bildungs- und Lerngeschichten sind unter Beachtung der Konzeption und des Datenschutzes eingeführt

 

3. Im Rahmen der Arbeit mit der Piccolino-Mappe laden die fachkräfte Kinder und Eltern zur Mitarbeit ein. Die Information der Eltern geschieht dabei über Aushang oder im persönlichen Gespräch, z.B. bei der Aufnahme.

 

4. Dem Partizipationsgedanken entsprechend ist die Piccolino-Mappe Eigentum des Kindes. Die Kinder werden im Rahmen der pädagogischen Arbeit mit der Mappe vertraut gemacht.

 

5. Die Piccolino-Mappe wird nach Rücksprache mit dem Kind im partnerschaftlichen Austausch von Eltern und Erzieherinnen, d.h. in den Entwicklungsgesprächen genutzt.

 

6. Die Piccolino-Mappe beinhaltet die Werke des Kindes, Lerngeschichten und Beiträge von Eltern und Erzieherinnen. Jede Mappe ist individuell im Dialog mit dem Kind gestaltet und berücksichtigt die jeweiligen Bedürfnissen und Interessen des Kindes bezüglich der Inhalte und des Umfangs.

 

7. Digitaler Bilderrahmen im Flur in der Elternloge.

 

 

4.6. Unsere Medienarbeit

In unsere pädagogische Arbeit beziehen wir verschiedene Medien mit ein. Z. B. Bücher, CDs, Kassetten,  Zeitschriften.

 

4.7. Unsere besonderen Ereignisse z. B. Feste, Geburtstagsfeiern

Die Inhalte von Festen und Feiern des Kirchenjahres machen wir mit Ihren Kindern zum Thema und feiern gemeinsam.

Die Kindergeburtstage werden gruppenintern und an den Wünschen Ihres Kindes orientiert gefeiert.

Für unsere Wackelzahnkinder gibt es zwei festliche Höhepunkte – den Einstiegsabend und die Wackelzahnübernachtung in unserer Einrichtung.

 

 

5. Unsere Teamarbeit

 

Jeden Mittwochnachmittag treffen wir uns von 13.30 Uhr 

bis ca. 15.30 Uhr zu gemeinsamen Gesprächen. Dazu gehören:

- Planung und Auswertung der pädagogischen Arbeit 

und der Zusammenarbeit mit den Eltern

- Aussprachen über besondere Situationen, die eine 

Erzieherin mit den Kindern erlebt

- Absprachen über organisatorische Fragen, Haushaltsordnung, 

Materialbeschaffung, Aufgabenverteilung und gemeinsame 

Veranstaltungen

- Rückmeldung über Fortbildungsveranstaltungen

- Gespräche mit Beauftragten der Beratungsstelle

- Besprechung der Bildungsdokumentation

- Weitergabe von wichtigen Informationen:

-->des Trägers

-->der Kreisverwaltung

-->der Bezirksregierung

-->des Ministeriums

-->des Elternausschusses

 

5.1. Unsere Aus- und Fortbildung

In regelmäßigen Abständen nehmen wir alle an jährlichen Fortbildungsveranstaltungen teil.
CA. zweimal im Jahr findet eine Teamfortbildung statt.

 

5.2. Gestaltung unserer Vorbereitungszeit

Unter Vorbereitungszeit wird die Zeit, die uns für die Planung und Nachbereitung der täglichen Arbeit zusteht, verstanden.

Uns ist es wichtig, dass wir gruppeninterne Absprachen treffen können. Je nach Möglichkeit und Personalbesetzung kann dies zu Beginn der Vormittagszeit oder nachmittags realisiert werden.

 

5.3. Unsere Zusammenarbeit mit Praktikanten/innen

Die Ausbildung eines Praktikanten geschieht in unserer Kindertagesstätte in enger Zusammenarbeit mit der Schule und gemäß den Richtlinien zur Ausbildung.

Wir haben aufgrund der hohen Verantwortung, die in der Ausbildung eines Praktikanten liegt, eine Zusatzausbildung zur Anleitung von Praktikanten gemacht.

 

5.4. Unsere Zusammenarbeit mit dem Hauswirtschaftspersonal

Es erfolgt eine Anleitung entsprechend den Hygieneverordnungen und Einweisung in die hauswirtschaftlichen Notwendigkeiten.

 

5.5 Unsere Zusammenarbeit mit dem Träger

Da der Träger unserer Kita dei Ev. Kirchengemeinde Schornsheim ist, arbeiten wir eng mit dieser zusammen. Wir beteiligen uns an allen Aktivitäten z.B. Erntedankgottesdienst, Adventsgottesdienst, Gemeindefest, Qualitätsentwicklung, Religionspädagogik.

 

5.6 Unsere Zusammenarbeit mit der Fachberatung

Die Fachberatung der Ev. Kindertagesstätte "Piccolino" hat Ihren Sitz in der EKHN in Darmstadt. Sie organisiert Fortbildung für die pädagogischen Fachkräfte. Sie initiert und begleitet die notwendigen und geplanten pädagogischen-konzeptionelle Veränderungsprozesse in der Kita.

 

5.7 Zusammenarbeit mit der Sprachförderkraft

Die Förderkraft kommt einmal wöchentlich in unsere Einrichtung, um sprachauffälligen Kindern gezielten Hilfestellung zu geben.

 

 

6. Zusammenarbeit mit unseren Eltern

 

Da die Kinder zum ersten Mal aus der Familie in eine größere

Gruppe mit Gleichaltrigen kommen, ist eine intensive 

Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern erforderlich. 

Die Elternarbeit schafft das notwendige Verständnis und 

Vertrauen zwischen Eltern, Erzieherinnen und Träger. Wir sollten 

zusammen erzieherisch an den Zielen arbeiten, um Ihren Kindern 

vermeidbare Konflikte zu ersparen und das Miteinander zu fördern.

 

6.1. Für evangelische Kindertagesstätten ist die Familien- und Lebensweltorientierung ein zentraler Bestandteil.

  • Die Einrichtung berücksichtigt bei der Planung der Angebotsstruktur

der Kindertagesstätte nach Möglichkeit das soziale Umfeld und die

daraus entstehenden Bedarfe der Kinder und Familien.

Der kulturelle und religiöse Kontext der Kinder und Familien wird

geachtet und bei der Planung im Alltag mit einbezogen.

 

 

6.2. Die evangelische Kindertagesstätte erfüllt den gesetzlichen Auftrag nach SGB VIII §22, Abs. 2, Ziffer 2 und 3 und §22a, Abs. 2, Ziffer 1 und 3, sowie Abs. 3 und die entsprechenden Gesetze der jeweiligen Bundesländer und der EKHN.

  • Die Erziehungsberechtigten sind an der Arbeit der Kindertagesstätte beteiligt, z.B. im Elternausschuss, bei Festen und sonstigen Veranstaltungen.

 

 

6.3. Bei der Zusammenarbeit mit den Eltern werden die Bildungsempfehlungen des Bundeslandes Rheinland Pfalz berücksichtigt.

In der Konzeption ist die Zusammenarbeit zwischen Träger, pädagogischen

Fachkräften und Eltern beschrieben. Auch Informations-, Gesprächs- und

Beteiligungsformen sind in der Konzeption benannt.

 

 

 

6.4. Die Botschaft des Evangeliums wird in der Zusammenarbeit mit Eltern durch Wertschätzung, Offenheit und im Dialog gelebt.

  • Eltern, Kinder und Erzieherinnen gestalten und feiern gemeinsam mit der Kirchengemeinde Gottesdienste. Der Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander wird durch Themen-Elternabende, mit externen Referenten oder durch die von den Mitarbeiterinnen der Einrichtung gestalteten Elternabende gefördert. Begegnungsmöglichkeiten für Eltern untereinander bestehen bei den zahlreichen Feiern und Festen, die vom Team, teilweise unter Beteiligung von Eltern und Kindern, geplant und veranstaltet werden: Sommerfest, Feste für Großeltern, Vatertagsfest, Muttertagsfest, Eltern-Kind-Nachmittage, Feste im Jahreslauf. Die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern, ihre Perspektiven und Interessen finden in der Planung der Arbeit, in der Zusammenarbeit mit den Vertretern des Elternausschusses und im wertschätzenden Kontakten ihren Ausdruck.

 

 

6.5. Die Zusammenarbeit mit den Eltern sichert die Kontinuität des Erziehungsprozesses und dient damit dem Wohle des Kindes.

 

 

  • Der Austausch beim Bringen oder Abholen der Kinder gibt Eltern und Erzieherinnen wichtige aktuelle Informationen zum Leben und Arbeiten mit dem Kind. Insbesondere bei den Kindern bis zu 3 Jahren findet täglich ein Austausch zum Befinden und der Pflege des Kindes statt. Mit den Eltern aller Kinder wird jährlich ein Entwicklungsgespräch geführt und dokumentiert. In den jährlichen Entwicklungsgesprächen mit den Eltern von 4 und 5 jährigen Kindern wird an Hand eines in Kooperation von Kindertagesstätten des Kreises Alzey-Worms und den Kinderärzten der Region erstellten Entwicklungsbogens der Entwicklungsstand erfasst und mit den Eltern ausgetauscht.
    In den Resonanzgesprächen etwa 3 Monate nach der Aufnahme des Kindes wird mit den Eltern über die ersten Wochen in der Kindertagesstätte gesprochen.
    In die Entwicklungsgespräche werden die Beobachtungen und die Ergebnisse aus der Arbeit mit den Bildungs- und Lerngeschichten und das Portfolio des Kindes mit einbezogen.

6.6. Pädagogische Fachkräfte und Eltern nehmen sich gegenseitig als Experten/Expertinnen für die Weiterentwicklung des Kindes wahr.

  • Die Entwicklungsgespräche dienen dem Austausch und der Abstimmung von Erziehungszielen. Eltern und Fachkräfte besprechen hier ihre Erfahrungen mit dem Kind und berichten sich gegenseitig von Beobachtungen.
    Die Berichte und Wünsche der Eltern werden in der pädagogischen Arbeit berücksichtigt.

 

 

 

6.7. Die gegenseitige Akzeptanz wird nachhaltig durch einen offenen Austausch mit den Eltern weiterentwickelt.

  • Die Eltern werden über die Arbeit in der Kindertagesstätte informiert. Dies geschieht durch die Konzeption, unser Kita-ABC und unsere Website.
    Die Informationswand, Infobriefe und unsere Bildergalerien werden zum Austausch mit den Eltern genutzt.
    Die Eltern werden eingeladen in schriftlicher oder mündlicher Form oder durch tatkräftige Hilfe ihre Kompetenzen mit in die Arbeit der Kindertagesstätte einzubringen.
    Leitung und Elternausschuss klären und legen fest, wie
    Informationen an Eltern weitergegeben werden.
    Jede Elternausschusssitzung wird protokolliert. Das Protokoll kann von allen Eltern auf Wunsch eingesehen werden.

 

 

 

6.8. Die Bedürfnisse von Familien und Kindern werden ermittelt.

  • Bei der Übergabe der Anmeldeunterlagen werden die Bedürfnisse von Eltern und Kindern ermittelt. Während des Aufnahmegespräches in der Gruppe werden mit den Eltern die Bedürfnisse des Kindes besprochen und dokumentiert.
    Nach drei Monaten wird in den Resonanzgesprächen erfasst, wie weit die individuellen Bedürfnisse bisher erfolgreich berücksichtigt werden konnten und es werden, wenn nötig, weitere Absprachen getroffen. Bei Tür- und Angelgesprächen werden tagesaktuelle Bedürfnisse von Kindern und Eltern erfasst.
    Die Entwicklungsgespräche bieten jährlich die Gelegenheit für einen Austausch über die Bedürfnisse der Kinder und die Anliegen der Eltern.
    Der Elternausschuss unterstützt die Kommunikation zwischen Erzieherinnen und Eltern, erfasst Anliegen der Eltern und gibt sie an die Leitung weiter. Eltern können sich jederzeit in die Gesprächsterminliste eintragen, was einen zeitnahen Austausch möglich macht.

 

 

6.9. Eltern werden in die Weiterentwicklung der Konzeption und

Qualitätsentwicklung einbezogen.

  • Der Elternausschuss und die Eltern werden durch unsere QE-Wand über den Stand der Qualitätsentwicklung informiert, z.B. Elternabende.

  • Die Ergebnisse und Vereinbarungen von Elterngesprächen werden schriftlich festgehalten.
    Das Protokoll der Elternausschusssitzung kann von den Eltern eingesehen werden.

  • In der Konzeption wird die Zusammenarbeit mit den Eltern beschrieben. Der Aufgabenbereich wird evaluiert und bei Bedarf weiterentwickelt.

 

 

 

 

7. Vernetzung und weitere Formen der Zusammenarbeit
 

7.1. Unsere Kooperation mit der Grundschule (Hand in Hand)

Kooperationsformen:

• Kontaktaufnahme zur Schule bei der Schulanmeldung

• Erstes Kennenlernen der Kinder bei einem Besuch der Lehrer/in in der Kindertagesstätte

• Einladung der Schule zu einem Schnupperbesuch

• Kinder lernen das Schulgebäude, den Schulhof und Ihre Paten kennen

• Gemeinsame Planung von Festen und Projekten z.B. Kinder der Kindertagesstätte nehmen als Zuschauer an den Bundesjugendspielen teil; gemeinsame Fahrt in das Weihnachtsmärchen

• Vorlesen in der Kindertagesstätte mit den Schulkindern

• Erzieherinnen begleiten die Eltern auf den ersten Schulelternabend

• Erzieherinnen begleiten die Kinder und Eltern an ihrem ersten Tag in die Schule und nehmen an der Einschulungsfeier teil

 

Formen der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräften:

• Gespräche und Telefonate zu Einzelanlässen

• Informationsveranstaltungen für Erzieherinnen, Lehrkräfte und Eltern zu speziellen Themen

• Besuch von Elternabenden

• Besuch von Lehrkräften in der Kindertagesstätte

• Regelmäßiger Austausch der Konzepte für bestehende Kooperationsformen, ggf. Erneuerung und Erweiterung

• Informationsweitergabe über den individuellen Entwicklungsstand des angehenden Schulkindes

• Reflexionsgespräche der Lehrkräfte mit Erzieherinnen, einige Wochen nach Schulbeginn

 

Ziel unserer Zusammenarbeit:

Wir wollen, dass die Kinder den Übergang von der Kinder-

tagesstätte zur Schule positiv erfahren.

Unser Motto "Hand in Hand" verdeutlicht unser gemeinsames 

Anliegen, die Ziele unserer Kooperation zum Wohle der 

Kinder umzusetzen!

 

7.2. Unsere Gemeinde

- Christbaum schmücken

- Teilnahme am Weihnachtsmarkt

- Teilnahme am Osterkrone mit den Landfrauen

- Besondere Anlässe

- Kerb

- Laternenfest

- Adventsfenster

 

7.3. Unsere evangelische und katholische Kirche

- Ökumenisches Gemeindefest

- Ernte-Dank-Gottesdienst

- Adventsgottesdienst

- Besondere Anlässe

 

7.4. Kreisverwaltung Alzey-Worms

- Jugendamt

- Sozialamt

- Gesundheitsamt

 

7.5. Diakonisches Werk Worms-Alzey

- Erziehungs- und Beratungsstelle

- Integrationskräfte

 

7.6. Soziale Fachdienste und Therapeuten

 

 

8. Unsere Öffentlichkeitsarbeit

 

Die Kindertagesstätte stellt einen Teil des öffentlichen Sozialwesens dar und trägt zum gesellschaftlichen Leben bei. Zum einen versuchen wir durch Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (wie z.B. Kirche, Gemeinde und Grundschule) den Kindern den Schritt ins gesellschaftliche Leben zu erleichtern.

Zum anderen repräsentieren wir unsere Arbeit mit den Kindern durch Teilnahme an Familiengottesdiensten, Gemeindefesten, Elternabenden der Grundschule, bei öffentlichenVeranstaltungen über die Ortsgrenzen hinaus (z.B. Dekanatskirchentag) oder über unsere Website (kindergarten-schornsheim.de) oder durch Zeitungsartikeln nach außen.

 

 

9. Qualitätsentwicklung in unser Kindertagesstätte

 

Sie möchten, dass Ihre Kinder die bestmöglichen Entwicklungs-und

Bildungschancen erhalten.
Wir als Einrichtung möchten dies Ihren Kindern ermöglichen.

Deshalb beteiligen wir uns am Prozess der Qualitätsentwicklung (QE)

für Ev. Kindertagesstätten.

Dabei handelt es sich um ein systematisches Verfahren, welches derzeit in allen Kindertagesstätten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eingeführt ist.

 

Unser QE-Motto

"GEMEINSAM SIND WIR STARK UND ZEIGEN QUALITÄT"

 

Ziel ist es, die qualitätsvolle Arbeit, die in unserer Einrichtung geleistet wird, zu sichern und weiterzuentwickeln.

 

Weitere Ziele der Qualitätsentwicklung:

 Für die Kinder

• Wir verbessern unseren Blick auf das Kind und können somit passgenaue Angaben bieten

• Blick auf die Gesamtsituation verbessert sich

• Fachlich sicheres Personal

• Erweiterte Methoden

• Wohlfühlen

• Zufriedenheit

• Einheitliche Regeln

 

Für die Eltern

• Höhere Zufriedenheit

• Eltern können vergleichen „Die tun was“ „Die machen gute Arbeit an unseren Kindern“

• Wissen über Ziele und Standards Bescheid

• Einsicht

• Transparenz: "Was passiert hier mit meinem Kind? Warum?"

• Sicherheit

 

Für das Team

• Strukturierung

• Überblick

• Wertschätzung

• Am Thema bleiben

• Leitfaden

• In die Tiefe gehen

• Dokumentierte Ergebnisse

• Ist-Zustand des Teams wird sichtbar

• Orientierungshilfen für jede Mitarbeiterin

• Gemeinsame verbindliche Absprachen und Verfahren entwickeln

 

Diese Aufgabe nimmt das Team selbstständig wahr und erhält hierzu die Unterstützung von Fachberatung, Träger und Referenden.

Vier Themen haben wir bereits bearbeitet.

Die Bildungsdokumentation und die Elternarbeit.

Sowie die Religionspädagogik und die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und Partizipation.

Dennoch sind diese nicht abgeschlossen.

S ie werden weiterhin überprüft und ggf. geändert.

Unsere nächsten Fortbildungen und einige Teambesprechungen werden sich auf diese Themen beziehen.

Am Ende des QE-Prozesses entstehen verbindliche Qualitätsstandards.

 

 

10. Nachwort

 

Unser pädagogisches Konzept wird jährlich vom gesamten Team der Kindertagesstätte überarbeitet. Dies gibt uns die Chance, unsere Arbeit gemeinsam zu reflektieren und ggf. zu verändern.

Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden und sind der Meinung, dass die Arbeit am Konzept für das Gesamtteam eine Bereicherung ist. 

Mit dieser Konzeption möchten wir Ihnen einen Einblick und viele nützliche Informationen über uns vermitteln.

Dennoch erheben wir nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und stehen aus

diesem Grund Fragen und Anregungen offen gegenüber.

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne, glückliche Kindertagesstättenzeit und freuen uns auf ein gutes Miteinander.